Samstag, 26. Januar 2008

Kambodscha: Horrortrip - Phnom Penh - Strand

Unsere Reise ging dann per Bus ueber die Grenze nach Phnom Penh (Hauptstadt) weiter. Und wir dachten schon, dass wir jetzt an Vortbewegungsmitteln und Fahrterlebnissen alles erlebt hatten, aber da lagen wir falsch, denn die Fahrt hatte es in sich. Versprochen wurde uns ein Minivan mit Aircon - was haben wir bekommen nachdem wir vorher bereits in 3 verschiedenen TukTuks ca 5h ueber Stock und Stein ( kambodschaniche Grenze) unterwegs waren, einen Bus ohne Klima, ohne Ventilator und ohne Fenster zum oeffnen!!! Das Gepaeck mussten wir selbst auf die Rueckbank befoerdern und nicht alle hatten einen Sitzplatz bekommen. Bei ca. 50 Grad und Schweisstropfen um Schweisstropfen ging's dann 11h quer durch Kambodscha. Man muss dazu sagen, dass die Strecke insegesamt nich mal 600km hat, die Strassen aber teilweise so schlecht sind, dass es ewig dauert. Total durchgeschwitzt und mit den Nerven am Ende sind wir dann aber letztendlich doch irgendwann um Mitternacht in Phnom Penh angekommen. Nachdem wir die erste Nacht eher in ner Absteige geschlafen haben, da wir nicht mehr weiter nach einem anstaendigen Hostel suchen wollten, haben wir am naechsten Morgen ein super schoenes Guesthouse direkt an einem See gefunden. So musste sich Kerstin dann auch nachts mit ihrer immer wiederkehrenden Seekrankheit rumschlagen. War aber nicht so schlimm, da die Wellen nur ganz leicht zu spueren waren.
Phnom Penh ist wieder einmal von den Franzosen gepraegt und hat eine super schoene Fluss-Promenade. Haben hier den Koenigpalast und das Gefaengnis (S-21) aus der Pol Pot Regierungszeit angeschaut. Letzteres war total heftig, da alles so belassen wurde wie es zu frueheren Zeiten gewesen war, so dass man ueberall auch noch die Blutspuren, Skelette und Folterinstrumente sehen kann. Besonders grausam sind die 1000de Bilder der Opfer, die vor der Hinrichtung alle fotografiert wurden.

Um uns von den kulturellen Eindruecken und dan zuvor anstrengenden Fahrten zu erholen , sind wir erst mal an den Strand nach Sihanoukville gefahren. Dort ging's wieder zu dem etwas relaxteren Teil unserer Reise dem "Extrem-Braeunen" :-)
Wobei Kathrin dann auch gleich mal die Kamera am Strand gestohlen wurde.....so schade wegen den ganzen wirklich tollen Bildern... wir hoffen auch bei unserer Berichterstattung ohne Bilder bekommt ihr einen Eindruck von unserer Reise.
Allerdings stand natuerlich nicht nur Braeunen auf dem Programm, sondern auch Tauchen fuer Kerstin und Schnorcheln fuer Kathrin. Auf dem Ausflug haben wir 3 Jung/Maenner ;-) aus Israel kennen gelernt mit denen wir dann die restlichen Zeit am Strand verbracht haben und von denen wir auch 2 wieder in Siem Reap, wo wir mittlerweile sind, getroffen haben.
Was in Kambodscha wirklich krass ist, sind all die Bettler. An jeder Ecke wird man nach Geld gefragt oder Kinder versuchen einem irgendetwas zu verkaufen. Das Ganze ist zum einen wirklich erschreckend wie arm hier manche Leute und besonders Kinder sind, zum anderen wird man hier aber so bedraengt, dass einem einfach alles zu viel wird und man ab und an wirklich extrem genervt ist. Besonders von den Tuk-tuk Fahrern, die einen mit " Lady Tuk Tuk" staendig nachrennen und auch ein NEIN nicht akzeptieren.

Wie bereits gesagt, sind wir jetzt mittlerweile in Siem Reap. Hier stehen nun 3 Tage die Besichtigung des Ankor Wat auf dem Programm. Zwei Tage haben wir schon hinter uns. Auch wenn wir von demHaupttempel etwas enttaeucht waren, weil wir uns die drei Tuerme irgendwie groesser vorgestellt hatten, sind wir von der kompletten Anlage, die einfach nur riesig ist total begeistert!!!
Jeder Koenig hat seine eigene Tempelandschaft mit unzaehligen Seen und Monumenten gebaut.
Hier mal ein paar Bilder dazu.


Morgen schwingen wir uns dann fuer den letzten Besichtigungstag nochnmals ganz sprotlich aufs Fahrrad und werden dann nochmals einige Tempel besichtigen,u nter anderem den aus dem Flim "Tomb Raider" mit Angelina Jolie. Dieser Tempel soll einer der schoensten sein, da mittlerweile riesige Baeume ueber den Tempel gewachsen sind.

Danach gehts dann weiter nach Vietnam...wir werden berichten!!!

viele liebe Gruesse, Kerstin und Kathrin


und noch ein paar Bilder zum dritten Tag unserer Ankorwat-Tour

Laos: Kochkurs - Propellermaschine - Delfine

Unsere Tage in Laos sind zwar schon ueber 2 Wochen her, aber vollstaendigkeitshalber, wollen wir euch noch kurz darueber berichten. Leider koennen wir das Ganze nicht mit Fotos unterlegen, ( wir koennten uns kaputt aergern!) da Kathrin am Strand die Kamera geklaut bekommen hat und all die schoenen Bilder sind jetzt futsch :-((((

Wie auch immmer sind letztendlich doch nicht in das abgelegene Doerfchen gefahren, da wir nicht so schnell von unserem Magen -Darm Virus losgekommen sind. Nachdem wir das dann aber ueberstanden hatten, haben wir erst mal wieder unseren Magen und unsere Kochkuenste bei einem laotischen Kochkurs auf Vordermann gebracht. Auf dem Speiseplan standen u.a. geduenstester Fisch im Banana-Leaf und Lemongrass Chicken. Wir wollen uns ja nicht selber loben, aber was wir gekocht haben war echt fantastisch!!! Wir hoffen jetzt dass wir das zu Hause auch genau so hinbekommen, dann wird der ein oder andere natuerlich mal von uns bekocht!
Nach den 9, mehr oder weniger freiwilligen Tagen in Luang Prabang, haben wir uns dann einen Flug in den Sueden gegoennt, da eine Busfahrt zu den 4000 Islands 2 tage gedauert haette. Zum ersten Mal ueberkam dann Kerstin, die mittlerweile eigentlich zur Profifliegerin avanciert ist, wieder eine fuerchterliche Flugangst und selbst Kathrin war geschockt bei dem Anblick der 60-Personen Propellermaschine. Einstiegen mussten wir dann ueber eine kleine Klappleiter und der Laerm der Propeller war auch waehrend des Fluges ohrenbetaeubend.
Angekommen imSueden von Laos in Pakse haben wir uns von einem Minibus zum Busbahnhof bringen lassen, um von da aus dann zu den 4000 Islands zu gelangen. Eigentlich hatten wir dort einen komfortablen Minibus erwartet, der uns in 4 h dort hin bringt, aber wie immer erwaten einen in den asiatischen Laendern hin und wieder Ueberraschungen. Schade, dass wir die Bilder nicht mehr haben, denn unser "Fahrzeug" war echt sehenswert. Es handelte sich um so eine Art grosses Tuk Tuk mit Baenken hinten drauf. Darauf haben dann 12 weitere Personen inkl. 2 Kindern, ca. 10 Saecken Reis, Toepfe, Gemuese und alles war man sonst noch so einkauft Platz gefunden. Ungefaehr das Dreifache war dann mit unseren Rucksaecken auf's Dach geschnallt. Wir sassen dann dazwischen und unsere Beine haben dann irgendwo zwischen all den Sachen gesteckt. Von Beinfreiheit konnte da echt keine Rede mehr sein! Fuer die Verpflegung war allerdings bestens gesorgt, da unsere Fahrer ab und an gestoppt hat und uns dann von allen Seiten Fleisch- und Froschspiesse, Reis, Obst und andere Sonderlichkeiten vor die Nase gestreckt und angeboten wurden. Die Fahrt dauerte dann auch laenger als 4h, da jeder der Insassen mit samt dem Gepaeck an die Haustuer gefahren wurde. Obwohl uns am Abend von dem Geholpere und den angezogenen Beinen echt alles weh tat, war die Fahrt irgendwie interessant und wir hatten unseren Spass mit den Einheimischen, auch wenn wir uns nur mit Haenden und Fuessen unterhalten konnten.
Gewohnt haben wir dann auf der Hauptinsel der 4000 Flussinseln, Don Kong. Von dort auch haben wir dann am naechsten Tag die anderen Inseln mit einer Bootstour auf dem Mekong besichtigt. Die Tagestour ging dann bis runter zur Grenze von Kambodscha, dort haben wir dann Delfine gesehen, eine totalspektakulaere Schlucht mit einem Wasserfall und eine alte Bruecke und Eisenbahn der Franzosen. Ansonsten haben wir wieder auf die altbewaehrte Fahrradtour zurueckgegriffen um die Insel zu erkundschaften.

Montag, 7. Januar 2008

Laos: Moenche - Mekong - MagenDarm

Sind immer noch in Laos inzwischen aber weiter im Norden in Luang Prabang. Die 6h Fahrt hierher hatte es in sich, aber kein Wunder denn im Lonely Planet steht ja auch, dass es sich um einer der kurvenreichsten Strassen der Welt handelt. Was wir und vor allem unsere Maegen nun auch durchaus bestaetigen koennen! Wer glaubt die Alpenpaesse haetten es in sich, der soll sich diese einfach 10mal schlimmer, ohne Leitplanken und mit Loechern in der Strasse vorstellen. Und dann kommt noch dazu, dass wir 3h lang dringend aufs Klo mussten und der Fahrer einfach nicht anhalten wollte... Aber immerhin war die Aussicht in den Bergen einfach sensationell!
Letztenendes haben sich die Strapazen gelohnt, denn Luang Prabang ist genau wie Vientiane ein sehr schoenes Staedtchen. Von den Franzosen gepraegt... was ausnahmsweise mal gut ist :-). Die Stadt hat durch den Mix der unterschiedlichen kulturellen Einfluesse einen ganz besonderen Charme. Und hier ist auch tatsaechlich mehr Wasser im Mekong.
LP ist die Stadt mit den meisten Kloestern und somit auch meisten Moenchen in Laos. Uns wurde gesagt, dass nur die schlechten Moenche Frauen anschauen. Das sind wir nun natuerlich eifrig am austesten und unsere qualitativ hochwertige Auswertung ergibt: 85% "schlechte" Moenche!!! (Kerstin:" ist ja klar...sind auch nur Maenner! ;-))
Wir haben die Tage einen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfaellen gemacht, die einfach traumhaft sind, wie folgende Bilder zeigen.
Leider hat uns dann ein Magen-Darm Infekt heim gesucht (Essen oder Virus???), der uns einen Tag ans Bett gefesselt hat. Nach 24h Schlaf und keiner Nahrung gehts uns jetzt wieder gut! So gut, dass wir morgen endlich den Tripp in das abgelegene Doerfchen ohne Strom und ohne Dusche (Kathrin:"da kann ich mein Glaetteeisen jetzt ganz vergessen!" ;-)) antreten werden. Sind also die naechsten 3 Tage nur per Handy erreichbar.

Liebe Gruesse

P.S. Ich habe gerade das erste (und wahrscheinlich auch das letzte!) mal eine Millionen am Bankautomatem abgehoben!
P.S.S. 1$ sind hier knapp 10000 Kip (laotische Waehrung); muessen hier gerade mit 4 Waehrungen rechnen, da sowohl der Kip, der Dollar und der Baht hier gelten und wir als Deutsche alles in Euro (bzw. DM ;-)) umrechnen! Haben uns als ordentlich BWLer auch mal ein Finanzbuch angeschafft!

Dienstag, 1. Januar 2008

HAPPY NEW YEAR 2008!