Samstag, 26. Januar 2008

Laos: Kochkurs - Propellermaschine - Delfine

Unsere Tage in Laos sind zwar schon ueber 2 Wochen her, aber vollstaendigkeitshalber, wollen wir euch noch kurz darueber berichten. Leider koennen wir das Ganze nicht mit Fotos unterlegen, ( wir koennten uns kaputt aergern!) da Kathrin am Strand die Kamera geklaut bekommen hat und all die schoenen Bilder sind jetzt futsch :-((((

Wie auch immmer sind letztendlich doch nicht in das abgelegene Doerfchen gefahren, da wir nicht so schnell von unserem Magen -Darm Virus losgekommen sind. Nachdem wir das dann aber ueberstanden hatten, haben wir erst mal wieder unseren Magen und unsere Kochkuenste bei einem laotischen Kochkurs auf Vordermann gebracht. Auf dem Speiseplan standen u.a. geduenstester Fisch im Banana-Leaf und Lemongrass Chicken. Wir wollen uns ja nicht selber loben, aber was wir gekocht haben war echt fantastisch!!! Wir hoffen jetzt dass wir das zu Hause auch genau so hinbekommen, dann wird der ein oder andere natuerlich mal von uns bekocht!
Nach den 9, mehr oder weniger freiwilligen Tagen in Luang Prabang, haben wir uns dann einen Flug in den Sueden gegoennt, da eine Busfahrt zu den 4000 Islands 2 tage gedauert haette. Zum ersten Mal ueberkam dann Kerstin, die mittlerweile eigentlich zur Profifliegerin avanciert ist, wieder eine fuerchterliche Flugangst und selbst Kathrin war geschockt bei dem Anblick der 60-Personen Propellermaschine. Einstiegen mussten wir dann ueber eine kleine Klappleiter und der Laerm der Propeller war auch waehrend des Fluges ohrenbetaeubend.
Angekommen imSueden von Laos in Pakse haben wir uns von einem Minibus zum Busbahnhof bringen lassen, um von da aus dann zu den 4000 Islands zu gelangen. Eigentlich hatten wir dort einen komfortablen Minibus erwartet, der uns in 4 h dort hin bringt, aber wie immer erwaten einen in den asiatischen Laendern hin und wieder Ueberraschungen. Schade, dass wir die Bilder nicht mehr haben, denn unser "Fahrzeug" war echt sehenswert. Es handelte sich um so eine Art grosses Tuk Tuk mit Baenken hinten drauf. Darauf haben dann 12 weitere Personen inkl. 2 Kindern, ca. 10 Saecken Reis, Toepfe, Gemuese und alles war man sonst noch so einkauft Platz gefunden. Ungefaehr das Dreifache war dann mit unseren Rucksaecken auf's Dach geschnallt. Wir sassen dann dazwischen und unsere Beine haben dann irgendwo zwischen all den Sachen gesteckt. Von Beinfreiheit konnte da echt keine Rede mehr sein! Fuer die Verpflegung war allerdings bestens gesorgt, da unsere Fahrer ab und an gestoppt hat und uns dann von allen Seiten Fleisch- und Froschspiesse, Reis, Obst und andere Sonderlichkeiten vor die Nase gestreckt und angeboten wurden. Die Fahrt dauerte dann auch laenger als 4h, da jeder der Insassen mit samt dem Gepaeck an die Haustuer gefahren wurde. Obwohl uns am Abend von dem Geholpere und den angezogenen Beinen echt alles weh tat, war die Fahrt irgendwie interessant und wir hatten unseren Spass mit den Einheimischen, auch wenn wir uns nur mit Haenden und Fuessen unterhalten konnten.
Gewohnt haben wir dann auf der Hauptinsel der 4000 Flussinseln, Don Kong. Von dort auch haben wir dann am naechsten Tag die anderen Inseln mit einer Bootstour auf dem Mekong besichtigt. Die Tagestour ging dann bis runter zur Grenze von Kambodscha, dort haben wir dann Delfine gesehen, eine totalspektakulaere Schlucht mit einem Wasserfall und eine alte Bruecke und Eisenbahn der Franzosen. Ansonsten haben wir wieder auf die altbewaehrte Fahrradtour zurueckgegriffen um die Insel zu erkundschaften.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das iss ja der wahnsinn was ihr so alles erlebt!durch eure erzählweise iss mann mittendrinn im geschehen.macht echt spass eure mails zu lesen.freuen uns jedesmal wenns was neues gibt!passt weiter schön auf euch und eure sachen auf und weiterhin viel spass und grüsst mir alle asiaten...

Anonym hat gesagt…

Wirklich schön... Werde gleich mal weiter lesen. Eigentlcih sollte ich lernen. Aber naja.